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Die neuesten 10 News

06.07.2026: Schülerinnen und Schüler simulieren und experimentieren

So ein Schnürsenkel hält viel mehr aus als man meint. Die 24 Teilnehmenden der Summer School Materialforschung haben das geprüft.

Gebannt fixieren Schülerinnen und Schüler der zehnten bis zwölften Klasse einen weißen Schnürsenkel. Er ist an zwei Stellen in eine Apparatur geklemmt, die ihn millimeterweise auseinanderzieht. Wer genau hinschaut, kann sehen, dass er immer dünner und länger wird. Wie viel Zug wird er aushalten? Fünf Kilo war die erste vorsichtige Schätzung, bis auf 30 Kilo bot man sich hoch. Doch der Senkel hält immer noch.


24.06.2026: Exkursionen

Im Rahmen unserer Vorlesung “Materialwissenschaft: Geschichte, Stoffkreisläufe und Analyse wichtiger Reaktionen in und an Werkstoffen (MW-GSA)” hatten unsere Studierenden, studentischen Hilfskräfte und Wissenschaftler:innen wieder die Möglichkeit Firmen der Region kennenzulernen. Alexander Luithle und Jannis Timms gaben uns detaillierte Einblicke in die Arbeit von Werkstoffingenieuren bei Siemens Energy in Mülheim an der Ruhr. Bei Trimet in Essen empfingen uns Felicitas Werner und Alice Siegmund. Sie zeigten uns Schmelzflusselektolyse, die Gießerei sowie Lager/Versand. Wir bedanken uns herzlich für die vielfältigen Eindrücke und die Gastfreundschaft. Unseren wissenschaftlichen Mitarbeitenden Tim Storch, Clara Pohl und Marcel Münch danken wir für die Organisation der Exkursionen.


11.06.2026: InsideRUB

Am 11. Juni 2026 haben wir im Rahmen von InsideRUB wieder Studieninteressierte und Studierende über die Möglichkeiten und Rahmenbedingungen eines Maschinenbau- oder Materialwissenschaftsstudiums informiert. Wir bedanken uns bei den mitwirkenden Mitarbeitenden des Lehrstuhls Werkstoffwissenschaft und Werkstofftechnik für ihren Einsatz.


29.05.2026: Event

Von Montag 21.09. bis Mittwoch 23.09. veranstalten ICAMS, unser Lehrstuhl und das Netzwerk NFDI-Matwerk die NFDI-MatWerk Sommerschule 2026. Studierende, Doktorandinnen und Doktoranden sowie Postdocs, die sowohl experimentelle als auch simulations-basierte Forschung betreiben, sind herzlich eingeladen, eine Einführung in die Möglichkeiten und Herausforderungen des Forschungsdatenmanagements zu bekommen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Registrierung erfolgt über die verlinkte Webseite (siehe Button Mehr Dazu). Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.


23.05.2026: Neue Publikation

In einer gemeinsamen Arbeit des Karlsruher Institut für Technologie, des Max-Planck-Institut für Nachhaltige Materialien und der Ruhr-Universität Bochum stellen wir einen umfassenden Datensatz zur temperaturabhängigen Festigkeit, Verformungsverfestigung und Gefügeentwicklung während der plastischen Verformung von B2-geordneten Eisenaluminiden vor. Die Studie deckt das gesamte Stabilitätsgebiet der B2-Phase ab und verwendet wohldefinierte Wärmebehandlungszustände, um den Beitrag der mechanischen Festigkeit zur zusammensetzungsabhängigen Versprödung in diesen Legierungen erfolgreich zu isolieren.


21.05.2026: Neue Publikation

In unserer gemeinsamen Arbeit des Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und der Ruhr-Universität Bochum haben wir eine innovative Methode entwickelt, die den Restsauerstoff aus elementarem Y und der Prozessatmosphäre nutzt, um Y-Ti-O-Dispersoide während der Zerstäubung von Pulver aus der Flüssigphase direkt zu bilden und somit den Rückgriff auf Y2O3-Pulver eliminiert. Unsere Studie zeigt, dass diese Dispersoide während der Wärmebehandlung und des feldunterstützten Sinterns eine bemerkenswerte Stabilität aufweisen und in Bereichen mit hoher Dispersoiddichte eine Mikrohärte von (282 ± 18) HV0.05 erreichen. Diese vielversprechende Alternative zur mechanischen Legierung bietet einen neuen Weg zur Herstellung leistungsfähiger ODS-Legierungen.


20.05.2026: Neue Publikation

Die refraktärmetallbasierte Legierung 27.3Ta-27.3Mo-27.3Ti-8Cr-10Al (at.%) wurde ursprünglich entwickelt, um die Gefüge von Ni-Basis-Superlegierungen nachzubilden. Während die notwendigen Phasenumwandlungen und das Kriechverhalten bereits ausführlich untersucht wurden, blieben die detaillierten Kriechmechanismen bisher unklar. Unsere gemeinsame Arbeit mit dem IISc Bangalore, dem Karlsruher Institut für Technologie und der Ruhr-Universität Bochum zeigt nun erstmalig die Veränderungen der 3D-Morphologie der Ausscheidungen während des Kriechens, die Entwicklung der Grenzflächenkohärenz, Versetzungsaktivität und Wechselwirkungen zwischen Versetzungen und Ausscheidungen auf.


09.04.2026: Neue Publikation

Trotz des rasanten Fortschritts bei erneuerbaren Energien bleibt die Verbesserung der Effizienz der Energieumwandlung aus fossilen oder synthetischen Kraftstoffen eine Herausforderung. Dies gilt insbesondere für Langstreckenflugzeuge, die in absehbarer Zukunft weiterhin auf Verbrennungsmotoren angewiesen sein werden. Ein vielversprechender Ansatz zur Steigerung der Effizienz besteht darin, die Betriebstemperaturen dieser Motoren zu erhöhen. In unserer neuesten Publikation stellen wir eine neuartige refraktärmetallbasierte Legierung vor, die zwei bisher nicht überwundene Barrieren dieser Materialklasse adressiert: (1) Oxidationsbeständigkeit und (2) plastische Verformbarkeit bei Raumtemperatur.


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Jahr 2026